07-Avid: Wichtige Begriffe und Konzepte

Wichtige Begriffe und Konzepte in Avid Media Composer in Stichworten:

  1. Sequenzen:
    • Zeitliche Abfolge von Clips.
    • Enthält den Hauptbearbeitungsbereich.
    • Hier wird das endgültige Video erstellt.
  2. Clips:
    • Einzelne Videodateien oder Audiodateien.
    • Grundbausteine für die Bearbeitung.
  3. Tracks (Spuren):
    • Horizontale Ebenen in der Timeline.
    • Enthalten Clips und ermöglichen die Trennung von Video und Audio.
  4. Spuren (Tracks):
    • Einzelne horizontale Ebenen in Sequenzen.
    • Unterscheiden zwischen Videospuren, Audiospuren und Effektspuren.
  5. Renderen:
    • Prozess zur Vorschau von Effekten und Bearbeitungen.
    • Sicherstellung einer flüssigen Wiedergabe von Effekten.

Diese Begriffe und Konzepte sind grundlegend für das Verständnis der Arbeitsweise von Avid Media Composer und die Erstellung von Videoprojekten.

06-Avid: Projekte und Bins

Wichtige Informationen zu Projekten und Bins beim Videoschnitt mit Avid Media Composer in Stichworten:

Projekte:

  1. Projekterstellung: Beginne mit der Erstellung eines neuen Projekts in Avid Media Composer.
  2. Projektparameter: Definiere Einstellungen wie Videostandard und Bildfrequenz beim Erstellen des Projekts.
  3. Projektsicherung: Sichere dein Projekt regelmäßig, um Datenverlust zu vermeiden.
  4. Projektorganisation: Projekte enthalten Bins, Sequenzen und Medienelemente.

Bins (Ordner):

  1. Medienorganisation: Bins dienen zur Organisation von Mediendateien wie Videoclips, Audiodateien und Grafiken.
  2. Bin-Erstellung: Erstelle Bins, um Medien übersichtlich zu strukturieren.
  3. Metadaten: Weise Metadaten wie Beschreibungen und Marker Medien in Bins zu.
  4. Import und Drag-and-Drop: Importiere Medien in Bins oder ziehe sie einfach per Drag-and-Drop.
  5. Bins duplizieren und verschieben: Kopiere und verschiebe Bins, um die Projektorganisation zu erleichtern.
  6. Bins für Sequenzen: Erstelle Bins speziell für Sequenzen, um diese zu organisieren.
  7. Offline- und Online-Bearbeitung: Bins ermöglichen die Bearbeitung in geringerer Auflösung (offline) und die spätere Verknüpfung mit Originalmedien (online).
  8. Medienkopien: Bins können Kopien von Medien enthalten, ohne die Originaldateien zu ändern.

Die korrekte Verwendung von Projekten und Bins ist entscheidend, um Mediendateien zu organisieren, den Arbeitsablauf zu optimieren und die Effizienz beim Videoschnitt mit Avid Media Composer zu steigern.

05-Avid: Workflow

die grundlegenden Schritte im Avid-Workflow:

  1. Projekterstellung: Beginne mit der Erstellung eines neuen Projekts in Avid Media Composer.
  2. Medienimport: Importiere Videoclips, Audiodateien und andere Medien in Bins (Ordner).
  3. Organisation: Organisiere Medien in Bins und weise Metadaten zu.
  4. Sequenz-Erstellung: Erstelle eine Sequenz (Timeline) für dein Projekt.
  5. Bearbeitung: Schneide, trimme und arrangiere Clips auf der Timeline.
  6. Effekte: Füge Video- und Audioeffekte hinzu, wie Farbkorrekturen und Filter.
  7. Audio-Bearbeitung: Passe die Audioqualität an und füge Effekte hinzu.
  8. Überblendungen: Erstelle Übergänge zwischen Clips.
  9. Rendering: Rendere Effekte für eine reibungslose Vorschau.
  10. Projektüberprüfung: Überprüfe und optimiere das Projekt.
  11. Export: Exportiere das fertige Video in verschiedene Formate.
  12. Medienmanagement: Verwalte und sichere Medien und Projekte.
  13. Online-Bearbeitung: Verknüpfe bearbeitete Clips mit Originalmedien.
  14. Abschluss: Schließe das Projekt ab und sichere es.

00-Avid: Plan

hier ist ein Plan für eine praktische Einführung in Avid Media Composer, der die von dir genannten Schwerpunkte abdeckt:

Tag 1: Erste Schritte und Grundlagen

  1. Einführung in Avid Media Composer
    • Was ist Avid Media Composer und wofür wird es verwendet?
    • Warum ist es in der Film- und Videobearbeitungsindustrie so bekannt?
  2. Installation und Grundkonfiguration
    • Installation der Software (falls noch nicht erfolgt).
    • Einrichten eines Benutzerprofils und Erstellen eines Projekts.
  3. Die Benutzeroberfläche kennenlernen
    • Übersicht über die wichtigsten Bereiche der Benutzeroberfläche, einschließlich Bin-Fenster, Composer-Fenster und Timeline.
    • Verständnis der grundlegenden Werkzeuge und Bedienelemente.

Tag 2: Grundprinzipien der Avid und Terminologie

  1. Avid-Workflow verstehen
    • Erklärung des Media Composer-Workflows vom Import bis zur Ausgabe.
    • Betonung des nichtlinearen Bearbeitungskonzepts von Avid.
  2. Projekte und Bins
    • Erstellen und Organisieren von Projekten und Bins (Avids Bezeichnung für Ordner).
    • Importieren von Mediendateien in Bins.
  3. Terminologie und Konzepte
    • Wichtige Begriffe und Konzepte wie Sequenzen, Clips, Tracks, Spuren und Renderen erklären.

Tag 3: Grundtechniken und Bearbeitung

  1. Medien importieren und organisieren
    • Importieren von Videoclips, Audiodateien und Grafiken.
    • Organisieren von Medien in Bins.
  2. Bearbeitungstechniken
    • Hinzufügen von Clips zur Timeline.
    • Schneiden, Trimmen und Überblendungen erstellen.

Tag 4: Vertiefung und Fortgeschrittene Techniken

  1. Effekte und Übergänge
    • Hinzufügen von Video- und Audioeffekten.
    • Erstellen von Übergängen zwischen Clips.
  2. Audio-Bearbeitung
    • Grundlagen der Audiobearbeitung in Avid Media Composer.
    • Anpassen der Lautstärke und Hinzufügen von Audioeffekten.

Tag 5: Projektfinalisierung und Export

  1. Projektüberarbeitung
    • Überprüfung und Anpassung der Projekteinstellungen.
    • Optimieren der Sequenz und Feinabstimmung.
  2. Exportieren und Ausgabe
    • Exportieren des fertigen Videos in verschiedene Formate und Qualitätsstufen.
    • Diskussion über Exportoptionen und -einstellungen.

Tag 6: Fragen, Vertiefung und Praxisübungen

  1. Fragen und Antworten
    • Beantwortung von Fragen der Teilnehmer.
  2. Praxisübungen
    • Die Teilnehmer bearbeiten eine kurze Sequenz, um das Gelernte anzuwenden.

Dieser Plan bietet eine strukturierte Einführung in Avid Media Composer und deckt die Grundlagen, wichtige Terminologie und grundlegende Techniken ab. Du kannst die Dauer und den Inhalt jedes Abschnitts je nach den Bedürfnissen der Teilnehmer anpassen. Die praktischen Übungen helfen den Teilnehmern, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.

04-Avid: Terminologie

Hier ist eine Liste von spezifischer Terminologie für den Videoschnitt mit Avid Media Composer:

  1. Bin: Ein Bin ist ein Ordner in Avid Media Composer, in dem Mediendateien, Sequenzen und andere Projektelemente organisiert werden. Du kannst Bins verwenden, um Medien zu importieren, zu organisieren und zu verwalten.
  2. Clip: Ein Clip ist eine einzelne Videodatei oder Audiodatei in deinem Projekt. Clips können auf der Timeline arrangiert und bearbeitet werden.
  3. Sequenz: Eine Sequenz ist der Arbeitsbereich in Avid Media Composer, in dem du Clips in einer zeitlichen Abfolge anordnest und bearbeitest, um dein Video zu erstellen.
  4. Timeline: Die Timeline ist der Abschnitt im Composer-Fenster, in dem du deine Clips in einer zeitlichen Abfolge bearbeitest. Hier fügst du Clips hinzu, schneidest sie, erstellst Überblendungen und führst andere Bearbeitungen durch.
  5. Spur: Eine Spur auf der Timeline ist eine horizontale Ebene, auf der Clips angeordnet werden. Es gibt verschiedene Arten von Spuren, einschließlich Videospuren, Audiospuren und Effektspuren.
  6. In- und Out-Punkte: In- und Out-Punkte sind Markierungen, die den Anfang und das Ende eines Clips auf der Timeline definieren. Sie ermöglichen es dir, den Bereich eines Clips auszuwählen, der in die Sequenz eingefügt wird.
  7. Trimmen: Das Trimmen bezieht sich auf das Anpassen der In- und Out-Punkte eines Clips, um die Dauer oder den Timing-Übergang zwischen Clips zu ändern.
  8. Überblendung: Eine Überblendung ist eine Technik, bei der ein Clip allmählich in den nächsten übergeht, um einen nahtlosen Übergang zwischen den beiden Clips zu erzeugen.
  9. Effekte: Effekte sind visuelle oder auditive Veränderungen, die auf Clips angewendet werden können, um die Darstellung zu verändern. Dies können Farbkorrekturen, Filter, Bewegungseffekte und viele andere sein.
  10. Rendern: Rendern bezieht sich auf den Prozess, bei dem Avid Media Composer Effekte und Bearbeitungen in Echtzeit anzeigt. Dies ist notwendig, wenn komplexe Effekte hinzugefügt werden, um eine reibungslose Wiedergabe sicherzustellen.
  11. L-Cut und J-Cut: L-Cuts und J-Cuts sind Bearbeitungstechniken, bei denen der Ton eines Clips vor oder nach dem zugehörigen Video abgespielt wird, um einen flüssigeren Übergang zwischen den Szenen zu erzeugen.
  12. Offline- und Online-Bearbeitung: Dies bezieht sich auf den Prozess, bei dem bearbeitete Clips vorübergehend in geringerer Auflösung („offline“) verwendet werden, um die Bearbeitung zu beschleunigen, bevor sie später wieder mit den Originaldateien („online“) verknüpft werden.
  13. A/B-Roll-Bearbeitung: A/B-Roll-Bearbeitung beinhaltet das Anordnen von zwei Clips (A- und B-Rolle) auf der Timeline, wobei die B-Rolle über die A-Rolle gelegt wird, um schnelle Schnitte zu erstellen.
  14. Inpoint-Bearbeitung und Outpoint-Bearbeitung: Dies sind Bearbeitungstechniken, bei denen der Editor den genauen Ein- und Ausstiegspunkt eines Clips festlegt, um präzise Schnitte zu erstellen.
  15. Storyboard-Modus: Der Storyboard-Modus in Avid Media Composer ermöglicht das Organisieren und Bearbeiten von Clips in einer visuellen Storyboard-Ansicht, die die Gestaltung von Szenen erleichtert.

Diese Begriffe sind grundlegend für die Arbeit mit Avid Media Composer und erleichtern die Kommunikation und das Verständnis der Videoschnittprozesse in der Software.

03-Avid: Grundprinzipien

Die Grundprinzipien von Avid Media Composer bilden das Fundament für die Arbeitsweise der Software und unterscheiden sie von anderen Videobearbeitungsprogrammen. Hier sind die wichtigsten Grundprinzipien von Avid Media Composer:

  1. Nichtlineare Bearbeitung: Avid Media Composer ist ein nichtlineares Videoschnittsystem. Das bedeutet, dass du Clips in beliebiger Reihenfolge bearbeiten kannst, ohne sie physisch zu verändern. Du kannst Clips schneiden, verschieben, löschen oder wiederherstellen, ohne das ursprüngliche Quellmaterial zu beeinflussen.
  2. Media Composer Project: In Avid Media Composer arbeitest du innerhalb eines Projekts, das verschiedene Einstellungen, Bins (Ordner für Mediendateien), Sequenzen und Effekte enthält. Dies ermöglicht eine geordnete Verwaltung von Projekten und deren Medien.
  3. Bereitstellung von Mediendateien: Avid Media Composer verwendet den „Media Composer“-Ordner, um Mediendateien in speziellen Ordnern auf deiner Festplatte zu organisieren. Die Originaldateien werden dabei nicht verändert, sondern nur Referenzen erstellt.
  4. Clips und Sequenzen: Clips sind die Grundbausteine deines Projekts und können Video- oder Audiodateien sein. Sequenzen sind deine Timeline-Arbeitsbereiche, in denen du Clips anordnest, schneidest und bearbeitest, um deine Videos zu erstellen.
  5. Spuren und Ebenen: Avid Media Composer organisiert Clips in Spuren, wobei jede Spur eine separate Videospur, Audiospur oder Effektspur sein kann. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung der Anordnung von Clips und Ebenen.
  6. Timeline Editing: Die Zeitleiste ist der Hauptarbeitsbereich in Avid Media Composer, in dem du deine Videos bearbeitest. Du kannst Clips schneiden, verschieben, Überblendungen erstellen und viele weitere Bearbeitungsfunktionen nutzen.
  7. Trimmen: Avid Media Composer bietet umfangreiche Trimmfunktionen, mit denen du die In- und Out-Punkte eines Clips präzise anpassen kannst. Dies ist entscheidend für die Feinabstimmung deiner Bearbeitungen.
  8. Effekte und Audio-Bearbeitung: Die Software bietet leistungsstarke Funktionen zur Bearbeitung von Audio und zur Anwendung von Videoeffekten. Du kannst Audioeffekte hinzufügen, die Lautstärke anpassen und Videoeffekte auf Clips anwenden.
  9. Medienmanagement: Avid Media Composer verfügt über Tools zur effizienten Verwaltung von Medien. Du kannst Medien importieren, organisieren, offline bearbeiten und wieder online verknüpfen, wenn dies erforderlich ist.
  10. Export und Ausgabe: Nach der Bearbeitung deines Projekts kannst du es in verschiedenen Formaten exportieren und für die Ausgabe vorbereiten, sei es für das Internet, Fernsehen, Kino oder andere Medien.

Diese Grundprinzipien bilden das Rückgrat von Avid Media Composer und ermöglichen eine professionelle und nichtlineare Videobearbeitung. Sie helfen Editoren dabei, effizient und präzise zu arbeiten und Projekte flexibel zu verwalten.

02-Avid: Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche des Avid Media Composer ist das grafische Interface, das die Arbeit mit der Software ermöglicht. Sie wurde entwickelt, um professionellen Videoeditoren eine effiziente und intuitive Arbeitsumgebung zu bieten. Hier ist eine Erklärung der Hauptkomponenten der Benutzeroberfläche von Avid Media Composer:

  1. Projektfenster: Das Projektfenster ist der Hauptarbeitsbereich von Avid Media Composer. Hier kannst du Projekte erstellen, öffnen und organisieren. Du findest hier auch Informationen zu deinem aktuellen Projekt, wie beispielsweise die Projektzeitlinie und die Einstellungen.
  2. Bin-Fenster: Das Bin-Fenster ist ein zentrales Element in Avid Media Composer. Hier werden deine Mediendateien (wie Videoclips, Audiodateien, Bilder usw.) in Bins (Ordnern) organisiert. Du kannst hier Dateien importieren, organisieren und auf die Timeline ziehen.
  3. Composer-Fenster: Das Composer-Fenster ist der Bereich, in dem die tatsächliche Videobearbeitung stattfindet. Hier siehst du deine Timeline mit den bearbeiteten Clips, Effekten und Übergängen. Du kannst Clips hier zuschneiden, verschieben, überblenden und Effekte anwenden.
  4. Timeline-Fenster: Die Timeline ist der Abschnitt im Composer-Fenster, in dem du deine Videoprojekte in zeitlicher Abfolge bearbeitest. Du siehst hier die verschiedenen Videospuren (Video- und Audiospuren), auf denen deine Clips angeordnet sind.
  5. Werkzeugpalette: Avid Media Composer bietet eine Werkzeugpalette, die verschiedene Werkzeuge zur Auswahl und Bearbeitung von Clips enthält. Hierzu gehören Auswahlwerkzeuge, Schneidewerkzeuge, Überblendungswerkzeuge und mehr.
  6. Monitore: In der Benutzeroberfläche sind Monitore integriert, darunter ein Source-Monitor und ein Record-Monitor. Der Source-Monitor zeigt den ausgewählten Clip oder das Quellmaterial an, während der Record-Monitor das bearbeitete Material in Echtzeit wiedergibt.
  7. Effekt- und Effektsteuerungs-Fenster: Hier kannst du Video- und Audioeffekte hinzufügen und anpassen. Du kannst Farbkorrekturen, Filter, Übergänge und andere Effekte auf deine Clips anwenden.
  8. Transport-Steuerung: Dieser Bereich enthält Schaltflächen zur Steuerung der Videowiedergabe, einschließlich Abspielen, Stoppen, Vor- und Zurückspulen und mehr.
  9. Zeitleisten-Steuerungen: Hier kannst du die Zeitlinie steuern, Clips schneiden, verschieben und verschiedene Bearbeitungsfunktionen ausführen.
  10. Menüleiste und Werkzeugleiste: Die Menüleiste bietet Zugriff auf alle Funktionen und Optionen von Avid Media Composer. Die Werkzeugleiste enthält Schnellzugriffstools für häufig verwendete Aufgaben.

Die Benutzeroberfläche von Avid Media Composer ist leistungsstark und flexibel, aber sie kann für Einsteiger zunächst etwas komplex erscheinen. Mit zunehmender Erfahrung wirst du jedoch feststellen, dass sie dir effizientes Arbeiten und präzise Bearbeitungen ermöglicht.

01-Avid: Warum Avid?

Avid Media Composer ist in der Film- und Videobearbeitungsindustrie aus mehreren Gründen sehr bekannt und weit verbreitet:

  1. Historie und Erfolgsgeschichte: Avid Media Composer wurde bereits 1989 eingeführt und war eines der ersten professionellen nichtlinearen Videoschnittsysteme auf dem Markt. In den frühen Tagen der nichtlinearen Bearbeitung hat Avid eine bedeutende Rolle gespielt und einen starken Kundenstamm aufgebaut.
  2. Branchenstandard: Avid Media Composer etablierte sich schnell als Branchenstandard in der Film- und Fernsehproduktion. Viele große Filmstudios, Fernsehsender und Postproduktionshäuser setzen auf Avid, was zu seiner weit verbreiteten Nutzung beitrug.
  3. Leistung und Stabilität: Avid Media Composer ist bekannt für seine Leistungsfähigkeit und Stabilität. Es kann große Mengen an hochauflösendem Material bewältigen und bietet eine zuverlässige Arbeitsumgebung, die für professionelle Produktionen entscheidend ist.
  4. Interoperabilität: Avid Media Composer ist in der Lage, mit einer Vielzahl von Medienformaten und -quellen zu arbeiten. Dies erleichtert die Integration in komplexe Produktionsworkflows und den Austausch von Projekten zwischen verschiedenen Postproduktionsabteilungen.
  5. Zusätzliche Funktionen: Avid Media Composer bietet eine breite Palette von Funktionen, darunter leistungsstarke Farbkorrektur, Audiomischungsfunktionen und erweiterte Effekt- und Titelerstellungswerkzeuge. Dies macht es zu einer All-in-One-Lösung für professionelle Bearbeitungen.
  6. Lange Unterstützung und kontinuierliche Weiterentwicklung: Avid hat im Laufe der Jahre kontinuierlich an der Verbesserung und Aktualisierung von Media Composer gearbeitet. Dies bedeutet, dass die Software immer auf dem neuesten Stand der Technik ist und den sich ändernden Anforderungen der Branche gerecht wird.
  7. Gemeinschaft und Schulungsressourcen: Es gibt eine aktive Avid-Community, in der Benutzer ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem bietet Avid umfangreiche Schulungsressourcen und Zertifizierungsprogramme für angehende Editoren und Fachleute an.

Insgesamt hat die lange Geschichte, die Leistungsfähigkeit, die Stabilität und die breite Akzeptanz in der Branche Avid Media Composer zu einer der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Videobearbeitungssoftwarelösungen in der Film- und Fernsehindustrie gemacht.

Editing Workflow

Editing Workflow

  1. Create or open a project.
  2. Set the appropriate work environment.
  3. Capture, import or link the media.
  4. Organize your bins to suit your project’s needs.
  5. View your clips in advance and mark IN and OUT points, or create subclips based on selected portions of your master clips.
  6. Build your sequence in the Timeline.
  7. Use Trim mode, Effect mode, and Color Correction mode to fine-tune your edits and effects.
  8. Add any titles you need.
  9. Use audio tools to adjust and mix multiple audio tracks and prepare for final output.

different

Use the PrivateShared or External buttons, and/or the browse hold a button to designate the location to save a project.

Private: saved in the documents folder (e.g. My Documents) also logged-in or OS user

Share: saved in the Shared Documents folder accessible to all OS user

External: a customer location, saved, wherever the user designates

Browse Folder: this button is used to navigate to the customer location off/for a project

Das Avid-Projekt an sich ist eine Sammlung unabhängiger Dateien und keine einzelne große Datei.

Der Media Composer „Projekt“ ist ein Ordner, der die Sammlung projektbezogener Dateien enthält.

Die Projektdateien sind sehr klein, da es sich nur um Mediendaten handelt, nicht um Medien.

Diese Struktur unterscheidet sich von vielen anderen Anwendungen auf dem heutigen Markt und bietet einige Vorteile.

Zunächst ist der Bin eine einzelne Datei, in der alle Clip- und Sequenzinformationen gespeichert sind. Diese Datei ist so klein, dass sie ein Editor einen Bin per E-Mail, Chat o.ä. an einen anderen senden kann, um an dem Projekt oder der Szene zusammenzuarbeiten.

Die Medien werden getrennt von den Projektdateien gespeichert und sollten sich für eine optimale Leistung auf einer separaten Festplatte befinden. Media Composer organisiert alle seine Medien auf der obersten Ebene, der Stammebene eines neuen Laufwerks, das er verwendet, und platziert sie in einer vorhersehbaren Ordnerstruktur.

The media composer „project“ is folder, holding the collection of project related files.

The project files are very small because this to media data only, no media.

This structure is different from many other applications on the market today and offers some nice advantages.

First of all the Bin is the individual file onto itself. Since the Bin is the file that stores all clip and sequence information, and it is so small, one editor can send a bin to another through email, chat etc., as a means to collaborate on the project or scene.

The media is stored separate from the project files and, for best performance, should reside on a separate hard drive. Media Composer organizes all its media at the top level, root level of a new drive it uses placing it in a predictable folder structure.

non-linear editing

Non-linear non-destructive editing

Media Composer ist ein nichtlineares Editingsystem (NLE = non-linear editing), wie jede Videobearbeitungsprogramm, das Sie heute auf Ihrem Computer, Tablet oder Telefon haben.

Das bedeutet einfach, dass Sie die Clips in beliebiger Reihenfolge in die Sequenz einfügen können. Der Begriff „non-linear“ wurde geprägt, um die computergestützte Bearbeitung mit dem linearen analogen („paper-based“) Bearbeitungssystem der damaligen Zeit zu unterscheiden.
Wie bei jedem professionellen NLE erfolgt auch die Bearbeitung in Media Composer non-distructiv (zerstörungsfrei), d. h. wenn Sie einen Teil dieses Clips ausschneiden, löscht das System die unerwünschten Frames nicht. Sie können später zu dem Clip zurückkehren, ihn noch einmal in seiner Gesamtheit sehen und ihn sogar wiederverwenden, mehrmals in der Sequenz. Dies ist möglich, da Sie beim Bearbeiten des Clips im Media Composer nicht die Mediendateien selbst bearbeiten, sondern mit Metadaten arbeiten, die auf die Mediendateien verweisen.

Use the PrivateShared or External buttons, and/or the browse hold a button to designate the location to save a project.

Private: saved in the documents folder (e.g. My Documents) also logged-in or OS user

Share: saved in the Shared Documents folder accessible to all OS user

External: a customer location, saved, wherever the user designates

Browse Folder: this button is used to navigate to the customer location off/for a project

Das Avid-Projekt an sich ist eine Sammlung unabhängiger Dateien und keine einzelne große Datei.

Der Media Composer „Projekt“ ist ein Ordner, der die Sammlung projektbezogener Dateien enthält.

Die Projektdateien sind sehr klein, da es sich nur um Mediendaten handelt, nicht um Medien.

Diese Struktur unterscheidet sich von vielen anderen Anwendungen auf dem heutigen Markt und bietet einige Vorteile.

Zunächst ist der Bin eine einzelne Datei, in der alle Clip- und Sequenzinformationen gespeichert sind. Diese Datei ist so klein, dass sie ein Editor einen Bin per E-Mail, Chat o.ä. an einen anderen senden kann, um an dem Projekt oder der Szene zusammenzuarbeiten.

Die Medien werden getrennt von den Projektdateien gespeichert und sollten sich für eine optimale Leistung auf einer separaten Festplatte befinden. Media Composer organisiert alle seine Medien auf der obersten Ebene, der Stammebene eines neuen Laufwerks, das er verwendet, und platziert sie in einer vorhersehbaren Ordnerstruktur.

The media composer „project“ is folder, holding the collection of project related files.

The project files are very small because this to media data only, no media.

This structure is different from many other applications on the market today and offers some nice advantages.

First of all the Bin is the individual file onto itself. Since the Bin is the file that stores all clip and sequence information, and it is so small, one editor can send a bin to another through email, chat etc., as a means to collaborate on the project or scene.

The media is stored separate from the project files and, for best performance, should reside on a separate hard drive. Media Composer organizes all its media at the top level, root level of a new drive it uses placing it in a predictable folder structure.

Alle Lennquellen

MEDIA COMPOSER | FIRST

  • Gestalten Sie Ihr Projekt. Das Layout von Media Composer | First kennenlernen
  • Avid Media Composer: A Quick Introduction to Media Composer
  • Navigate the new Media Composer user interface to create your stories
  • How to Navigate & Customize the Interface
  • Arbeitsbereiche für Bearbeitung, Farbe, Effekte und Audio
  • Der Bin-Container in Media Composer
  • The Updated Timeline in Media Composer
  • 32-Bit Floating Point Pipeline
  • Media Composer – Grundlagen für Avid Titler +
  • How to Access Support and Avid Community
  • Account Activation for Media Composer
  • Downloading and Installing with Avid Link
  • Organizing Your Project
  • Using the Source Browser
  • Importing Media and Setting Options
  • Adjusting Your Setting Options
  • Logging Footage in Media Compose
  • Assembling Your First Edit
  • Tastenkombinationen in Media Composer
  • The Inspector in Media Composer
  • Basic Transitions in Video Editing
  • Techniken für Audiospuren
  • Speichern und teilen Sie Ihre Story
  • Titelerstellung

MEDIA COMPOSER

  • Working with Parameter Graphs
  • Working with Keyframes
  • Working with Advanced Keyframes
  • Constant Speed Motion Effect
  • Creating and Tracking a Blur Shape
  • Creating a Pan and Zoom Effect
  • Keyframing a Timewarp Effect
  • Displaying Nested Effects
  • Adding Multiple Effects to a shot
  • Adding Fades to a Sequence
  • Sliding Shots
  • Slipping Shots
  • Creating Split Edits with Extend
  • Using Trim Mode
  • Maintaining Sync When Trimming
  • Using the Overwrite Trim Tool
  • Using the Ripple Trim Tool
  • Using the Avid Attic
  • Creating an Export Template
  • Creating a Stringout Sequence
  • Building a Storyboard Edit
  • Editing with Splice-In
  • Editing from the Source Browser
  • Transcoding Linked Media
  • Consolidating Linked Media
  • Importing Audio
  • Linking to Audio
  • Importing Video
  • Customizing How Bins Display
  • Creating a User Profile
  • Creating a Custom Project
  • Mapping Buttons and Keys
  • Exporting for YouTube
  • Performing Dual-Roller Trims
  • Editing with Drag-and-Drop
  • Linking to Video
  • Managing Custom Project Presets
  • Teil 6: Fertigstellung und Ausgabe Ihrer Story
  • Teil 5: Hinzufügen visueller Effekt
  • Teil 4: Verbessern und Mischen von Audio
  • Teil 3: Bearbeiten Ihrer Story
  • Teil 2: Erstellen eines Rohschnitts
  • Teil 1: Einrichten Ihres Projekts
  • Kostenloses Übungsbildmaterial herunterladen
  • Starten eines Projekts
  • Installation von Media Composer
  • Media Composer installieren
  • Avid Media Composer: A Quick Introduction to Media Composer
  • Media Composer 2019.9 – What’s New
  • The New User Experience & Interface
  • How to Navigate & Customize the Interface
  • Arbeitsbereiche für Bearbeitung, Farbe, Effekte und Audio
  • Der Bin-Container in Media Composer
  • The Updated Timeline in Media Composer
  • Tastenkombinationen in Media Composer
  • Das Tool Media Composer 3D Warp
  • Einrichtung eines Projekts
  • Export und Ablieferung
  • Wir präsentieren den modernen Media Composer
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  • Eine kurze Einführung in Editorial Management
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  • Funktionsweise von AMA
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  • Importing and Capturing Media
  • Bild nachverfolgen
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  • What’s New in Media Composer 2019.12

MEDIA COMPOSER | ENTERPRISE

  • Wir präsentieren den modernen Media Composer
  • Media Composer – Grundlagen für Avid Titler +
  • Export und Ablieferung
  • Wir präsentieren den modernen Media Composer
  • Media Composer installieren
  • What’s New in Media Composer 2019.12

Bekannte Video FX

    Bekannte Videoeffekte:
    Flip / Flop / Flip-Flop
    Stabilize
    Freeze Frame
    Resize
    Timewarp (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Reverse
    Fluid Morph (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Picture in Picture
    Blurren
    Filmmaske
    Color Correction (würde ich gern noch ein paar Mal üben bzw. mehr noch über Farbkanäle etc)
    Timecode Burn-In
    Spectra Matte (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    SubCap
    Nesting/Submaster
    Avid Titler (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Pan & Zoom
    3D Warp
    Illusion FX Effekten

    Avid: Color Correction

    Bekannte Videoeffekte:
    Flip / Flop / Flip-Flop
    Stabilize
    Freeze Frame
    Resize
    Timewarp (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Reverse
    Fluid Morph (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Picture in Picture
    Blurren
    Filmmaske
    Color Correction (würde ich gern noch ein paar Mal üben bzw. mehr noch über Farbkanäle etc)
    Timecode Burn-In
    Spectra Matte (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    SubCap
    Nesting/Submaster
    Avid Titler (würde ich gern noch ein paar Mal üben)
    Pan & Zoom
    3D Warp
    Illusion FX Effekten

    Lieblingseffekte
    Audioeffekte, wie z.B. D-Verb usw.
    Timewarp o.ä.
    Masken aufs Bild legen

    S-Log

    S-Log („Sony-Log“) ist eine Bildprofil-Einstellung, die bei Sony-Kameras verwendet wird. Dieses Profil ermöglicht es, mehr Informationen in den Schatten- und Highlight-Bereichen eines Videos aufzuzeichnen, so, dass während der Postproduktion mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur und Tonwertanpassung möglich ist.
    Technische Momente, die im Zusammenhang mit S-Log beachten werden sollen:
    (1) Belichtung während der Aufnahme: Da S-Log dazu neigt, das Bild flach und kontrastarm aussehen zu lassen, ist eine korrekte Belichtung während der Aufnahme entscheidend. Idealerweise sollten Sie die Belichtung so einstellen, dass das Histogramm im Kameradisplay oder -monitor gut ausbalanciert ist, ohne in den Schatten- oder Highlight-Bereichen Informationen zu verlieren.
    (2) Farbkorrektur: In der Postproduktion können Sie den erweiterten Dynamikumfang von S-Log nutzen, um Farbkorrekturen und Tonwertanpassungen vorzunehmen. Sie können Schatten aufhellen und Highlights abdunkeln, um das gewünschte Aussehen zu erzielen. Hierbei ist es hilfreich, ein sogenanntes „Grading“ durchzuführen, um den visuellen Stil des Videos festzulegen.
    (3) LUTs (Look-Up-Tables): Um das flache und kontrastarme Ausgangsbild von S-Log in ein ansprechenderes Bild umzuwandeln, können Sie Look-Up-Tables verwenden. LUTs sind vordefinierte Farbprofile, die auf das S-Log-Bild angewendet werden können, um es visuell ansprechender zu gestalten. Es gibt zahlreiche LUTs, die speziell für S-Log entwickelt wurden.
    (4) Denoising und Schärfen: S-Log-Aufnahmen können dazu neigen, Rauschen zu erzeugen, insbesondere in den Schattenbereichen. Bei der Postproduktion ist es wichtig, angemessenes Denoising anzuwenden, um die Bildqualität zu verbessern. Ebenso können Sie auch Schärfen-Effekte hinzufügen, um die Details im Bild herauszuarbeiten.
    (5) Export und Kompression: Das bearbeitete S-Log-Bild vor dem Export möglicherweise erneut angepasst werden muss, um im Zielmedium (z. B. Fernseher, Streaming-Dienste) gut auszusehen. Einige Plattformen verwenden bestimmte Farb- und Kontraststandards, die berücksichtigt werden müssen. Das exportierte Video muss dann gründlich überprüft werden.
    Bei verschiedenen Kameraherstellern für ähnliche Bildprofile gibt es eigene vergleichbare mit S-Log Formate, z.B. Canon C-Log, Panasonic V-Log. Der Umgang mit diesen Profilen erfordert Verständnis, Übung und Experimentieren.

    Videoeffekte nachschlagen

    Effekte mit der Kamera:

    • Kameraflug: Simulieren von fließenden Kamerabewegungen oder Kamerafahrten in der Postproduktion.
    • Perspektivische Veränderungen: Veränderung der Perspektive oder räumlichen Wahrnehmung von Szenen.
    • Ton-Effekte für die Kamera: Simulieren von Tonquellen und -effekten, die aus der Kamera zu kommen scheinen.

    Grundlagen für gute Videoeffekte:

    • Farbtemperaturänderung: Anpassung der Farbtemperatur, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.
    • Belichtungskorrektur: Korrektur von Über- oder Unterbelichtung in der Postproduktion.
    • Bildstabilisierung: Ausgleich von Kameraverwacklungen oder Stabilisierung von unruhigen Aufnahmen.

    Effekte für (zu) lange Filme:

    Zeitsprung-Effekte: Überspringen oder Verdichten von Zeiträumen, um den Film zu straffen.

    Parallelhandlungen: Zusammenschneiden von gleichzeitig stattfindenden Handlungssträngen.

    Time-Shift-Effekte: Simulieren von Springen in der Zeit oder Stopptrick-Effekten.

    Jump Cuts

    Jump Cuts sind eine spezielle Art von Schnitttechnik in der Videobearbeitung. Ein Jump Cut tritt auf, wenn zwei aufeinanderfolgende Clips aus derselben Kameraeinstellung stammen, jedoch mit einem sichtbaren zeitlichen Versatz. Dies kann zu einer abrupten Änderung im Bild führen, da der Schnitt dazu führt, dass Objekte im Bild springen oder sich bewegen, ohne dass eine Kontinuität in der Aktion sichtbar ist.

    Normalerweise werden Jump Cuts als unerwünscht angesehen, da sie die visuelle Kontinuität unterbrechen und den Zuschauer aus der Geschichte reißen können. Traditionell strebt man in der Videoproduktion nach nahtlosen Übergängen zwischen den verschiedenen Kameraeinstellungen, um die Illusion von Kontinuität und einem flüssigen Ablauf der Handlung aufrechtzuerhalten.

    Dennoch können Jump Cuts auch kreativ genutzt werden, um besondere Effekte zu erzeugen oder bestimmte Stimmungen zu betonen. In einigen Fällen können Jump Cuts ein Gefühl von Schnelligkeit, Unruhe oder Spannung vermitteln. Die Verwendung von Jump Cuts erfordert jedoch bewusste Entscheidungen und sollte sorgfältig abgewogen werden, um sicherzustellen, dass sie zur beabsichtigten Wirkung beitragen.

    Stopptrick

    Der Stopptrick ist eine animierte Filmtechnik, bei der Objekte framegenau bewegt oder manipuliert werden, um den Eindruck von Bewegung zu erzeugen. Diese Technik wird oft verwendet, um scheinbar leblose oder statische Objekte zum Leben zu erwecken und ihnen Bewegung und Aktion zu verleihen.

    Der Stopptrick funktioniert folgendermaßen:

    1. Vorbereitung: Du platzierst das Objekt oder die Szene, die du animieren möchtest, in einer bestimmten Ausgangsposition.

    2. Fotografie: Du machst eine Einzelbildaufnahme der Szene.

    3. Veränderung: Du änderst leicht die Position des Objekts oder der Szene, um die gewünschte Bewegung zu erzeugen.

    4. Fotografie: Du machst erneut eine Einzelbildaufnahme der Szene in der neuen Position.

    5. Wiederholung: Du wiederholst diesen Prozess, indem du das Objekt Schritt für Schritt bewegst und nach jeder Bewegung eine Aufnahme machst.

    6. Zusammensetzung: In der Postproduktion werden die Einzelbilder in der richtigen Reihenfolge zusammengefügt und in einer fortlaufenden Sequenz abgespielt.

    Durch die Wiederholung dieses Prozesses entsteht der Eindruck von fließender Bewegung, obwohl sie tatsächlich aus einer Abfolge einzelner Standbilder besteht. Der Stopptrick kann verwendet werden, um eine Vielzahl von Effekten zu erzeugen, von einfachen Animationen bis hin zu komplexen visuellen Tricks.

    Berühmte Beispiele für den Stopptrick sind Animationen wie die Filme von Ray Harryhausen, in denen Modelle von Monstern und Kreaturen framegenau bewegt wurden, oder auch in modernen Produktionen wie „Coraline“ und „Kubo and the Two Strings“ von Laika Studios. Die Stopptrick-Technik erfordert Geduld, Präzision und kreatives Denken, um beeindruckende visuelle Ergebnisse zu erzielen.

    Der Riss aus der Postproduktion

    Der Effekt „Der Riss aus der Postproduktion“ ist eine metaphorische Bezeichnung für den Prozess, in dem visuelle Effekte oder digitale Manipulationen verwendet werden, um scheinbare „Risse“ oder „Brüche“ im Bild zu erzeugen. Dieser Effekt wird oft für dramatische oder künstlerische Zwecke eingesetzt und kann verschiedene visuelle Interpretationen haben.

    Hier sind einige Möglichkeiten, wie der Effekt des „Risses aus der Postproduktion“ angewendet werden könnte:

    • Zeitlicher Bruch: Durch das Hinzufügen von Rissen, Lichtstrahlen oder Verzerrungen im Bild können Szenen erzeugt werden, die den Eindruck erwecken, als ob die Zeit oder die Realität auseinanderbricht. Dies kann verwendet werden, um traumartige oder surreale Effekte zu erzeugen.
    • Realitätsverzerrung: Der Effekt kann verwendet werden, um den Eindruck zu erwecken, dass die Realität im Bild verzerrt oder verändert wird. Dies könnte visuell darstellen, wie sich die Wahrnehmung eines Charakters verändert oder wie verschiedene Dimensionen miteinander in Kontakt treten.
    • Zerbrechen der Bildfläche: Durch das Hinzufügen von Rissen oder Brüchen im Bildrahmen kann der Eindruck entstehen, dass das Bild selbst zersplittert oder zerbricht. Dies kann verwendet werden, um symbolisch eine emotionale Krise oder einen Wendepunkt darzustellen.
    • Übergangseffekte: Der Effekt kann als kreativer Übergang zwischen Szenen verwendet werden, bei dem das Bild durch Risse oder Verzerrungen wechselt.
    • Symbolische Darstellungen: Der Effekt kann symbolisch verwendet werden, um innere Konflikte, emotionale Brüche oder komplexe Gedanken darzustellen.
    • Einsatz in visuellen Geschichten: In visuellen Geschichten kann der Effekt verwendet werden, um visuell fesselnde Wendepunkte zu markieren oder um eine subtile visuelle Metapher für den Verlauf der Handlung zu schaffen.

    Die Anwendung dieses Effekts erfordert ein gutes Verständnis der visuellen Gestaltung und eine geschickte Nutzung von Videobearbeitungssoftware, um die gewünschten visuellen Ergebnisse zu erzielen. Es ist wichtig, den Effekt so zu verwenden, dass er zur Gesamterzählung passt und eine kohärente visuelle Sprache unterstützt.

    Voice-Over und Voice Modification

    Hinzufügen von Erzählstimmen oder Veränderung von Tonhöhe und Klang.

    Diese Liste bietet eine breite Palette von kreativen Effekten, die in der Postproduktion verwendet werden können, um visuell beeindruckende und einzigartige Videos zu erstellen. Denke daran, dass die Umsetzung einiger dieser Effekte möglicherweise fortgeschrittene Techniken erfordert und von der verfügbaren Videobearbeitungssoftware abhängt.

    Klanglandschaften

    Hinzufügen von Hintergrundgeräuschen oder Klangumgebungen.

    Verwendung von speziellen Soundeffekten zur Verbesserung der Filmatmosphäre.

    Panning und Zooming

    Animiertes Bewegen oder Vergrößern/Verkleinern von Bildern.

    Parallaxeneffekt

    Erstellen von 3D-Tiefe aus flachen Bildern durch Verschieben der Ebenen.

    L-Schnitt

    Der „L-Schnitt“ ist eine Schnitttechnik in der Videobearbeitung, bei der der Ton eines Clips vor dem visuellen Übergang geschnitten wird. Der Name „L-Schnitt“ leitet sich von der Form eines „L“ ab, die entsteht, wenn man die zeitlichen Verläufe von Audio und Video visualisiert.

    Bei einem L-Schnitt bleibt der Ton des vorherigen Clips über den visuellen Schnitt hinaus bestehen und überlappt sich mit dem Anfang des nächsten Clips. Dieser Schnitt kann verschiedene Effekte erzeugen und zur visuellen und auditiven Kontinuität beitragen. Der L-Schnitt wird oft verwendet, um den Zuschauer nahtlos von einer Szene zur nächsten zu führen oder um Spannung und Interesse aufrechtzuerhalten.

    Hier sind einige Gründe, warum der L-Schnitt verwendet wird:

    1. Kontinuität: Der Ton setzt sich fort und schafft eine verbindende Klammer zwischen den beiden Clips, auch wenn das Bild wechselt.

    2. Übergang: Der L-Schnitt kann dazu verwendet werden, den Übergang zwischen zwei Szenen zu glätten oder nahtlos zu gestalten.

    3. Spannungsaufbau: Indem der Ton einer neuen Szene bereits vor dem visuellen Übergang eingeführt wird, kann der Zuschauer neugierig gemacht oder auf eine zukünftige Handlung vorbereitet werden.

    4. Erzählfluss: Der L-Schnitt kann dazu beitragen, dass der Erzählfluss im Video reibungsloser verläuft.

    5. Tonbetonung: Der Ton eines Clips kann den Fokus auf bestimmte Elemente legen oder eine emotionale Stimmung erzeugen, bevor das visuelle Bild erscheint.

    Es ist wichtig, den L-Schnitt sorgfältig zu verwenden, um sicherzustellen, dass der Ton und die visuellen Elemente in einer Weise miteinander interagieren, die zur beabsichtigten Wirkung des Videos beiträgt. In vielen Fällen kann der L-Schnitt dazu beitragen, eine professionelle und ästhetisch ansprechende Bearbeitung zu erzeugen.

    J-Schnitt

    Der „J-Schnitt“ ist eine weitere Schnitttechnik in der Videobearbeitung, ähnlich dem bereits erwähnten „L-Schnitt“. Beim J-Schnitt handelt es sich um einen Übergang zwischen zwei Szenen, bei dem der Ton des vorherigen Clips über den visuellen Übergang hinausreicht und in den Anfang des nächsten Clips hineinspielt.

    Der Name „J-Schnitt“ rührt von der Form eines „J“ her, die visuell dargestellt wird, wenn man den zeitlichen Verlauf von Ton und Bild in einer Sequenz betrachtet.

    Im Detail funktioniert der J-Schnitt wie folgt:

    • Der Ton des vorherigen Clips wird vor dem visuellen Übergang geschnitten und setzt sich im Anfang des nächsten Clips fort.
    • Dadurch entsteht eine Überlappung, bei der der Ton des vorherigen Clips in den nächsten Clip hineinspielt.
    • Der visuelle Übergang erfolgt, nachdem der Ton bereits begonnen hat, und der Zuschauer hört den Klang der neuen Szene, bevor er das visuelle Bild sieht.

    Ähnlich wie der L-Schnitt trägt der J-Schnitt zur visuellen und auditiven Kontinuität bei, glättet Übergänge zwischen Szenen und kann den Erzählfluss verbessern. Der J-Schnitt kann auch dazu verwendet werden, den Zuschauer in eine neue Szene hineinzuziehen oder eine gewisse Neugierde zu erzeugen, bevor das visuelle Bild erscheint.

    Die Wahl zwischen dem J-Schnitt und dem L-Schnitt hängt von der gewünschten Wirkung und dem gewünschten Erzählfluss ab. Beide Techniken sind in der Videobearbeitung nützlich und können verwendet werden, um nahtlose Übergänge und eine professionelle Bearbeitung zu erreichen.

    Jump Cuts

    Jump Cuts sind eine spezielle Art von Schnitttechnik in der Videobearbeitung. Ein Jump Cut tritt auf, wenn zwei aufeinanderfolgende Clips aus derselben Kameraeinstellung stammen, jedoch mit einem sichtbaren zeitlichen Versatz. Dies kann zu einer abrupten Änderung im Bild führen, da der Schnitt dazu führt, dass Objekte im Bild springen oder sich bewegen, ohne dass eine Kontinuität in der Aktion sichtbar ist.

    Normalerweise werden Jump Cuts als unerwünscht angesehen, da sie die visuelle Kontinuität unterbrechen und den Zuschauer aus der Geschichte reißen können. Traditionell strebt man in der Videoproduktion nach nahtlosen Übergängen zwischen den verschiedenen Kameraeinstellungen, um die Illusion von Kontinuität und einem flüssigen Ablauf der Handlung aufrechtzuerhalten.

    Dennoch können Jump Cuts auch kreativ genutzt werden, um besondere Effekte zu erzeugen oder bestimmte Stimmungen zu betonen. In einigen Fällen können Jump Cuts ein Gefühl von Schnelligkeit, Unruhe oder Spannung vermitteln. Die Verwendung von Jump Cuts erfordert jedoch bewusste Entscheidungen und sollte sorgfältig abgewogen werden, um sicherzustellen, dass sie zur beabsichtigten Wirkung beitragen.